Als Dornröschen zweimal wachgeküsst wurde

Theaterprojekt an der Grundschule der Gemeinde Aying

 

Am 19. Juli 2013 beim Schulsommerfest war es endlich soweit: Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule der Gemeinde Aying führten ihr fleißig einstudiertes Märchen „Als Dornröschen zweimal wachgeküsst wurde" nach einem Musical von Heike Schrader in zwei Gruppen auf. Es war der Abschluss eines Schulprojektes das im ganzen zweiten Schulhalbjahr durchgeführt wurde. Es gab insgesamt vier Arbeitsgemeinschaften, die Theater-AG unter Leitung von Susanne Bartelmann, die Musik-AG unter Leitung von Nicole Loos, die Tanz-AG unter Leitung von Sara Brinkers und die AG Kulissenbau unter Leitung von Britta Zentgraf, die alle an demselben Ziel arbeiteten – eine Theateraufführung beim Schulsommerfest auf die „Bühne" zu stellen. Alle Arbeitsgemeinschaften wurden von Anfang bis Ende auch tatkräftig von Michaela Schindler, Jugendsozialarbeiterin an der Grundschule, unterstützt. Zur Generalprobe am Vormittag des Sommerfestes wurden - sozusagen als Premierengäste – die Senioren aus dem Seniorenzentrum Aying geladen.

Am Nachmittag startete dann das offizielle Programm. Nach einer Begrüßung durch den ersten Bürgermeister von Aying, Johann Eichler, und der Schulleitung, Gabi Hiltl (Rektorin) und Monika Rolvering (Konrektorin) wurden zunächst die ehrenamtlichen Helfer der Grundschule durch den Bürgermeister geehrt. Gleich im Anschluss verzauberte Dornröschen mit den Theaterkolleginnen und -kollegen alle Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern und Lehrerinnen und entführten sie in eine moderne Welt des Märchens.

Die Geschichte beginnt nämlich genau dort, wo das Original endet: beim Kuss des Königssohns und dem damit verbundenen Erwachen der Prinzessin und des königlichen Hofstaats nach einhundert Jahren. Im Unterschied zur Märchenvorlage weigert sich Dornröschen jedoch, den küssenden Prinzen zu heiraten, und wartet lieber auf "den Richtigen". Das bringt die gesamte Märchenwelt in Aufruhr. Und so bewerben sich Froschkönig, Rumpelstilzchen und die sieben Zwerge aus "Schneewittchen". Doch Dornröschen schickt sie alle wieder fort, weil der Richtige nicht dabei ist. Sie ging in einen Wald zum Nachdenken und fiel erneut in einen tiefen Schlaf. Die Waldgeister tanzten um sie herum und beschützten ihren Schlaf. Dann kam ein Prinz des Weges und küsste sie wach. Auch diesen wollte sie nicht heiraten - „Ich kenne Dich doch gar nicht!" - doch sie machten sich auf den Weg, um sich erst einmal kennenzulernen.Und wie es sich für ein Märchen mit Happy End gehört, findet auch Dornröschen am Schluss dieses emanzipatorischen Mini-Musicals in diesem Prinzen ihren "Mister Right".

 

Es war toll zu sehen, wie motiviert die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler in Aktion getreten sind. Auch die vielen fleißigen Hände, die beim Umbau der Bühne zur Stelle waren, haben das begeisterte Publikum beeindruckt! Das von Kinderhand gefertigte Bühnenbild war mit all seinen Details wunderbar! Erfrischen konnte man sich in der Theater-Cafeteria, die wie jedes Jahr vom Elternbeirat ausgerichtet wurde. Es steckte ein großes Netzwerk mit vielen positiven Synergien hinter diesem Projekt. Ein wahrlich krönender Abschluss für das Schuljahr.

 

Annemarie Wieland

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